QR-Code mit Logo, ohne dass er unlesbar wird
Ein Logo in der Mitte sieht gut aus und ist erlaubt — solange es klein genug bleibt und die Fehlerkorrektur mitspielt. Der häufigste Fehler ist ein zu großes Logo bei zu niedriger Fehlerkorrektur.
Warum ein Logo überhaupt funktioniert
Ein QR-Code speichert seine Daten mit Reserve. Ein Teil der Module dient der Wiederherstellung: Ist ein Stück verdeckt, rekonstruiert der Scanner den Rest. Ein Logo verdeckt genau solche Module — deshalb geht es gut, solange nicht zu viel verdeckt wird.
Die drei Regeln
- Fehlerkorrektur auf H. Nur die höchste Stufe verträgt rund dreißig Prozent verdeckte Fläche. Der QR-Code mit Logo setzt sie automatisch auf H.
- Logo klein halten. Als Faustregel bis etwa ein Viertel der Kantenlänge. Größer heißt: mehr verdeckte Module, höheres Risiko.
- Ecken frei lassen. Die drei großen Quadrate in den Ecken sind die Fixpunkte für den Scanner. Sie dürfen nie vom Logo berührt werden.
Kontrast nicht vergessen
Ein buntes Logo mittig ist unkritisch, solange die Module drumherum dunkel auf hell bleiben. Wird das Logo transparent auf die Module gelegt, kann der Kontrast lokal kippen. Die Option, die Module hinter dem Logo auszusparen, gibt saubere Kanten.
Immer gegenprüfen
Ein Code, der am Bildschirm liest, kann gedruckt scheitern. Der Editor liest jeden erzeugten Code direkt zurück und warnt, wenn das Logo zu viel verdeckt. Erzeuge im Zweifel zwei Varianten und scanne sie testweise. Für die Größe beim Druck hilft der Ratgeber zur Druckgröße.